BND Aktikel

Achtung! Das Gold kommt zurück- heimlich

Hauptkategorie: B-N-D Artikel Kategorie: Paradigmenwechsel
Geschrieben von Michael Ellerhausen ( Zaunreiter )

Was passiert mit den Goldreserven der Welt? Auf dem Goldmarkt herrscht ein Klima des Kalten Krieges: Zum ersten Mal seit 50 Jahren haben die Zentralbanken im vergangenen Jahr über 640 Tonnen Goldbarren gekauft, fast doppelt so viel wie 2017 und auf höchstem Niveau hoch seit 1971, als US-Präsident Richard Nixon  die Gold-Standard-Ära schloss.



Der  Brexit ist in den Medien laut und lauter. Wie so oft werden andere Nachrichten kaum wahrgenommen. Nein nein, Zensur ist das nun wirklich nicht. So ist eine andere Nachricht  nahezu vollständig untergegangen. Ein Schelm wer Arges dabei denkt. Zufall der nicht, aber es  kann ausgerechnet am 29. März wo der Brexit mal geplant war dem Goldmarkt betreffend zu interessanten Entwicklungen kommen.
Eine interessante Tatsache ist, dass die europäischen Zentralbanken zusammen mit den asiatischen Zentralbanken die aggressivsten Käufe tätigten: Angst vor der Euro-Krise und Währungskriege? In der Realität, und dies gilt vor allem in Europa, steckt hinter den großen Manövern der Goldreserven nicht nur der traditionelle Schutzschild vor den großen Risiken.



Die  italienische Finanzzeitung „Il Sole 24 Ore“ berichtete, das anscheindend die internationalen Zentralbanken in den vergangenen Jahren nicht ohne Grund so viel Gold gekauft haben  wie noch nie seit 1971.
Erinnern wir uns - oder für diejenigen die die Gnade der späten Geburt haben ( Ausspruch von Helmut Kohl ) an folgende Fakten:
Seit fast 60 Jahren hatte der Goldstandard die Konvertibilität zwischen Gold und Dollar reguliert und mit dem Marktwert in Verbindung gebracht:  Der Einschnitt kam 1971 und es war es der amerikanische Präsident Richard Nixon, der angesichts des bärischen Drucks, der den Dollar mitten im Kalten Krieg zu sinken drohte, die Angst davor hatte, den Dollar zu senken und  das das Ende des Goldstandards festlegte.

Nach dem Artikel  der Zeitung werden wohl  die Zentralbanken Ende März 2019 eine neue Art Goldstandard wieder einführen.

Die Zeitung berichtet weiter das neben den für uns alle gültigen Bestimmungen  nach „Basel 3“ ( was ist Basel 3)https://de.wikipedia.org/wiki/Basel_III )  eine für viele buchhalterische Regelung existieren, die Gold in den Bilanzen großer Bankengruppen in Geld „verwandelt“- also gleichwertig setzt. Also wird  Gold in dem Portfolios von Zentral- und Geschäftsbanken durch einen Beschluss der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) künftig zu einem „Cash-Äquivalent“,  zu einem
liquiditätsäquivalenten Vermögenswert und somit quasi  „risikobefrei“.

Die von der italienischen Zeitung  rekonstruierten BIZ-Operationen soll augenscheinlich durch die  US-Notenbank sowie durch die  Europäischen Zentralbank, aber auch der  Deutschen Bundesbank, der Bank of England sowie weiterhin der  Bank of France unterstützt werden. Es ist nicht klar, ob die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich von Basel, die "Bank der Zentralbanken" aufgrund ihrer
Schlüsselrolle im Weltfinanzsystem, durch Wahl oder Zufall einen Termin für den 29. März festgelegt hat: Wiederbelebung des Goldstandards in der Bankenwelt. Aber wie Eingangs schon beschrieben gibt es mehrere Betrachtungsweisen.
Dieses ergibt das Bild das alle wichtigen großen globalen westlichen Währungsmächte darin übereingekommen,das  Gold in den Bankbilanzen den gleichen Status wie Staatsanleihen zuzuweisen.

Da taucht die Frage auf ob vielleicht tatsächlich Staatspleiten in realer Sicht sind? Sind unsere Banker nun Verschwörungstheoretiker oder ehr Verwörungspraktiker? Kann man so ungestraft Länder abstrafen mit Staatsbankrott ohne das das Finanzsystem zusammenbricht ?
Aber oh Schreck, wo sind dann nur unsere deutschen Goldreserven ? Wieviel Einlagen haben unsere  privaten Banken ? Soll deshalb die Deutsche Bank mit der Commerzbank verwoben werden ? Fragen über Fragen.

Im Arsenal des Systems gibt es einen Goldberg von 33.000 Tonnen Gold, der zu aktuellen Wechselkursen 1,4 Billionen Dollar wert ist.

Das entspricht 20% des gesamten Goldgewinns der Welt in fast dreitausend Jahren. Die weitsichtigsten und klügsten Länder - oder vielleicht die am besten über die Wende vom März informiert - waren wie üblich Deutschland, die Niederlande, Österreich, Frankreich, die Schweiz und Belgien, aber auch Polen Rumänien und Ungarn haben die Kontrolle über ihre Goldreserven wiedererlangt und vergrößert.

China, Russland, Indien und die Türkei waren stattdessen die Nationen, die in den letzten zwei Jahren mehr Gold gekauft haben als alle anderen.
Im Jahr 2018 wurden bis zu 641 Tonnen Goldbarren von den Währungsbehörden aller Kontinente, vor allem aber in Europa, gekauft: Dies ist der höchste Wert seit 1971. Die New York Federal Reserve Treasury hat den Zentralbanken siebentausend Tonnen Goldreserven entzogen, während die Bank of England 400 Tonnen heimlich freigegeben hat.

Warum ist aber dann der Goldpreis derzeit nicht in gigantische Höhe geschnellt? Durch einen kleinen aber feinen Trick:
Während die Zentralbanken hinter den Kulissen "echte" Goldbarren sammelten, drängten und koordinierten sie gleichzeitig das Angebot von Hunderten von Tonnen synthetischem Gold auf den Listen in London und New York, wo 90% des Metallhandels stattfinden.  Das Überangebot an Goldderivaten hat offensichtlich den Preis nach unten gedrückt und die Anleger gezwungen, Positionen zu liquidieren (zu verkaufen) , um die großen Verluste aus den Futures zu begrenzen.


Respekt Respekt vor der Idee und der Umsetzung. Je mehr der Futures (Papier) -Preis fiel für Derivate , desto mehr Anleger verkauften "synthetisches Gold", was zu einer Abwärtsspirale führte, die von den Zentralbanken ausgenutzt wurde, um physisches Gold zu immer niedrigeren Preisen zu kaufen. Dies wurde natürlich von anderen Staaten auch bemerkt und ausgenutzt.  China, Indien, Russland und die
Türkei haben dadurch, das sie das Spiel der westlichen Bankenwelt erkannten ihre  Goldreserven in den letzten fünf Jahren praktisch verdoppelt. Um Gold zu kaufen, verkaufte Moskau sogar die letzten in ihren Besitz befindlichen  20% der US-Staatsanleihen in Devisenreserven.


Was aber interessiert das den normalen Mann auf der Strasse? Dieses Umdenken, also höher bewerten des Goldes hat fundamentale Auswirkungen. Denn  Gold wird nun  in physischer Form (Also real anfassbar) in Bezug auf die Sicherheit von Vermögenswerten als Äquivalent von US-Dollar oder Euro betrachtet.  Das bedeutet Gold kann als Geld quasi als Zahlungsmittel gelten. Die Regelung gilt aber nicht für Gold-ETFs oder Derivate also nur Anrechte auf Gold was auf Papier steht, udn das ist ja bekanntlich sehr geduldig.

Dieses hat aber noch viel weitreichende Folgen, was man auf den ersten Blick nicht sieht. Nicht umsonst wurde in der Öffentlichkeit über den Mainstream bislang kaum kommuniziert. Warum das so ist? Weil die Bankiers denken die Quatratur des Kreises gefunden zu haben und deswegen solche Dinge seit jeher bevorzugt im Verborgenen stattfinden...
Gold wird defakto  „Remonetisiert“  Was bedeutet das?  Gold wird im Währungs- system also erneut seine seit Jahrtausenden angestammte Rolle einnehmen werden .

Der Ausspruch von  JP Morgan passt dazu:„Gold ist Geld – alles andere ist Kredit“


Warum aber freuen sich die Chefbanker und haben das angeschoben, gerade in einer Zeit wo alles von einer bargeldlosen Zukunft redet  ( die allerdings noch lange nicht vom Tisch ist.)  Sollte der Goldpreis natürlich ganz durch Zufall im Zuge einer neuerlichen Finanzkrise stark ansteigen, etwa auf 5.000 oder gar auf 20.000 US-Dollar je Feinunze oder  höher, dann profitieren genau die Banken, die umfangreiche Goldreserven horten davon. Denn sie können sich zurücklehnen und warten, und ohne eigenes Zutun plötzlich extrem viel besser dastehen, als vor Ausbruch der Krise. Durch die extreme Wertsteigerung des Goldes wären  sie womöglich saniert, weil sie genügend Gold in der Bilanz ausweisen. Genau aus diesen Grund könnte das Gold erneut an die alte Position im Bankengewerbe geschoben worden sein, und  plötzlich könnten genau diese Banken an einem stark steigenden Goldpreis interesse finden.

Ein Schelm, wer an solche Zufälle glaubt. Wichtig aber für uns ist es, zu Erkennen was es für Möglichkeiten gibt, dieses auch für uns auszunutzen.

Denkbar sind so viele alternativen Projekte, von der goldgedeckten Regionalwährung bis zu alternativen Direktgeschäften mit Gold.
Wir werden versuchen diese Themen weiter anzuschieben.

Auch hier wieder, wer Hinweise Kritiken hat, oder einfach mitarbeiten möchte schreibt mich bitte über Telegram unter @Zaunreiter an.

Auch bitte ich erneut um Hilfe und Unterstützung im Bereich Technik oder Finanzen. Wer helfen mag und kann bitte auf das Spendenbanner unten klicken und über eine der beiden varianten helfen finanziell. Adresse bezüglich Technikspenden steht im Impressum

Michael Ellerhausen

Quelle: https://www.ilsole24ore.com/art/finanza-e-mercati/2019-02-24/banche-ritorno-gold-standard-l-oro-bilanci-diventa-moneta-
091055.shtml?uuid=ABCGxiXB&refresh_ce=1

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